Wednesday, June 24, 2009

Pläne, Listen und Rückwärtszählen.

Statt des englischen Begriffs habe ich mich (siehe Überschrift) für den kaum mehr geläufigen deutschen entschieden: "Rückwärtszählen". Lang, aber schön.

Ich plane bereits, was ich nach der Prüfung alles tun will. Eher als Motivationsschub denn in strukturierter Form. Kurz Überlegungen anstellen und dann weiter lesen.

Und ich schreibe eine Liste, was ich mir an Equipment in naher (oder teils eher deutlich ferner) Zukunft zulegen möchte, eine Wunschliste sozusagen, aber eine, die ich selbst realisieren und abhaken möchte. Listen schreibe ich sehr gerne.


Kürzlich hatte ich einen Aha-Moment in der Dusche. Ich war an jenem Tag mental nicht so gut drauf gewesen und plötzlich schoss mir dieser Gedanke durch den Kopf. Ich habe ihn festgehalten und genauer inspiziert wie ein Herbstblatt im Wind und mir hat gefallen, was ich da sah. Es war eine kurze Skizzierung dessen, was in Zukunft sein könnte, eine Alternative, die ich bei der Studienplatzbewerbung wohl kurzfristig erwägt, über die ich jedoch seit Beginn meines Studiums nicht mehr nachgedacht hatte. Erstaunt stellte ich fest, wie dieser eine Gedanke große Erleichterung auslöste, mir Mut machte, einen Weg aufwieß.

In meinem Hinterkopf schwirren derzeit Theorien zum Thema Kreativität, aus einem überraschend guten Überblicksartikel einer meiner Professoren zum Thema (Überraschend übrigens deshalb, weil seine Vorlesungen katastrophal waren - und das, obwohl er rhetorisch überdurchschnittlich begabt ist, will ich meinen. Aber er hat seine Ausführungen bei jeder einzelnen PowerPoint-Folie durch ein angehängtes Übermaß an Wortmüll zunichte gemacht, so dass man spätestens bei der 3. Folie irgendwo im Wust unendlicher Sätze den Faden und die Lust verlor):

Es geht um Voraussetzungen für Kreativität, das ist nett, ja. Aber hab eben keine Lust, das weiter auszuführen, denn ich möchte weiter lesen im Text.

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