Gesehnt habe ich mich nach Ruhe, freier Zeit, Nichts-tun-muessen.
Jetzt ist es soweit. Ich habe gleich getan, was ich mir vorgenommen hatte, dann zu tun, "wenn alles vorbei ist": Waesche gewaschen, nicht nur die normalen Sachen, sondern bspw. auch die Bettdecke (ja, sie ist waschbar) und so. Mit der Wolldecke musste ich noch warten(keine echte Wolle und somit auch waschbar), denn die war gerade im Park, mit Klara sonnenbaden, an dem Tag. Sie kommt also noch dran, wenn wieder Sonne ist.
Aber ansonsten bleibt nicht viel: Ich hab' gleich mehrere Buecher gelesen seit Donnerstag, verschlungen, ja, ich war in der Sonne, ich war abends weg, ich hab' Musik gehoert und fern gesehen, aufgeraeumt, eingekauft, nichts gemacht.
Aber gestern schon war mir langweilig, ein bisschen zumindest. Ich hab' nur gelesen, weil mir nichts Besseres einfiel und das Wetter draussen wirklich bescheiden war ab dem spaeten Vormittag. Ich war in der Stadt, hab' unter Anderem auf dem Markt Aepfel gekauft und das wiederum nur, weil mir wenig Schlaueres in den Sinn gekommen war.
Heute dann hab' ich den Morgen nur mit Lesen (schlechtes und somit wenig interessantes Buch) zugebracht, wollte nicht in den Gottesdienst, der mir nicht allzusehr gefaellt, und noch weniger raus in den Regen.
Ich hatte vorgehabt, zur Ruhe zu kommen, bin aber unruhiger als da, als noch alles stressig war- im Augenblick. Das finde ich unlogisch. Aber ich erinnere mich an die Ferien frueher immer, da war das meistens genauso. Ich hatte kein Problem damit, wenn wir Wandern waren und Ski fahren oder so, dann hatte ich was zu tun, das war Erholung, Spass. Aber nichts zu tun zu haben, das ist nicht gut. Damit konnte ich frueher schon nicht umgehen.
Naja, hab' ja noch zwei Pruefungen und dann vielleicht gleich einen Nebenjob, wenn's gut laeuft, sogar wieder gutes Wetter. Das vor allem waere schoen. Und zur Ruhe kommen muss ich frueher oder spaeter ohnehin: Mir Gedanken machen und so weiter.
Jedes Ding hat seine Zeit, nicht wahr?