Saturday, May 06, 2006

Spread the nightmare

Hab' bei |Schleudergefahr| eben den |Link| verfolgt und beschlossen, ich poste ihn auch. Damit moeglichst viele das lesen und sich ihre Meinung bilden.

Friday, May 05, 2006

Nix Passendes

Gestern war es nicht nur warm, es war heiss, richtiggehend heiss, sommerlich. Zweifelnd irgendwie dann doch hatt' ich mich morgens an halblange Hosen und Top gewagt, definitiv die richtige Entscheidung!

Vor der Pruefung ging's uns graesslich, keine Ahnung warum gerade dieses Mal. Es war ein "open-book exam", das heisst, du durftest mitnehmen was du wolltest an Unterlagen und Buechern, nur keine Notebooks oder so. Hat halt wenig geholfen.

Dennoch waren sehr viele schwer beladen mit diversen Nachschlagewerken und Buechern, hatten riesige und unglaublich schwere Taschen dabei, eine sogar einen Rollkoffer voll mit Buechern. Der Koffer war rot, ihre fuer gewoehnlich nussbraune Haut war oliv-gruen. Unglaublich! Ich hatte Mitleid und war selbst weniger nervoes danach. Die Pruefung verlief wie vorhersehbar, also nicht besonders gut.

Seltsamerweise kuemmert mich das jetzt wenig, und unmittelbar danach war ich einfach ko. Ich hatte kaum essen koennen davor, kam um fuenf aus der Pruefung und hatte auch keinen Hunger mehr, war einfach ko und hatte Kopfschmerzen. Dazu kam dieses Bedauern, dass unsere grosse Truppe einfach so auseinander laeuft, keiner den anderen kennt und kannte, man viele niemals wieder sehen wird. Und dass es auch irgendwie nicht wichtig ist, egal, das war das Seltsamste daran, was mich am meisten gestoert hat.

Klara war voll von Energie und hat mich schliesslich dazu gebracht, rauszugehen, spazieren. Eine gute Idee letztlich, wirklich. Ich hatte gegessen und langsam ging's mir besser, wir sind quer durch die Stadt gestreift, durch verschiedenste Viertel, um die - fuer mich immer noch so unfassbar - wunderschoene Kathedrale im spaeten Sonnenlicht, durch einen Park und einen anderen, vorbei an alten Haeusern, klein-niedlichen und eindrucksvoll-grossen, haben durch Tore gespickt und die Aussicht, laue Luft, die Freiheit genossen. Es war wirklich wunderbar und irreal, das alles.

Abends nichts zu tun, als zu lesen, ungeachtet der Uhrzeit irgendwann einfach schlafen zu gehen (beide zu muede, um auszugehen), heute dann zu lesen, die warme Luft durchs Fenster reinzulassen und spaet erst aufzustehen (ich hab' bis jetzt noch nicht gefruehstueckt). Ich hoer' Musik und danke Gott und freu' mich, dass ich hiersein darf, so weit gekommen endlich jetzt.

Jetzt lass' ich mir Zeit und dann kann ich weiterschauen, nach vorn, endlich nachdenken in Ruhe, vorwaerts wieder. Die uebliche Richtung.

Wednesday, May 03, 2006

Taumeltag

Rauf und wieder runter auf der Stimmungsleiter, bis mir schwindelig wird.

Ich troeste mich damit, zumindest versuch' ich's feste, dass morgen alles vorbei sein wird.
Und damit, dass ich alles anders mache beim naechsten Mal.

Das werde ich. Soweit steht zumindest meine Planung schonmal fest.
Wenn ich schon Fehler mache, was sich bekanntlich nicht vermeiden laesst, so will ich zumindest daraus lernen.

Das Wort zum Mittwoch sprach uebrigens heute Warnschild, das Rote von Warningen.

Raue Worte



Unsere Hoffnung muss immer groesser sein als unsere Sorge;








unsere Erwartung muss immer groesser sein als unsere Erinnerung.


Johannes Rau (zitiert von Peter Hahne)

Wert(h)e Gaeste

Wieder mal nicht gleich anfangen wollen bzw. weitermachen. Gekaempft gegen die Gedanken und somit, was derzeit immer zu helfen scheint, mir Mut machen lassen mit einer Sendung bei Live-TV, naemlich Wert(h)e Gaeste. Dort zu Gastwar in jener Sendung ein Michael Pawlitzki, selbststaendiger Photograph.

Interessant ist diese Sendung an sich, insbesondere in Bezug auf seinen "durchbrochenen" Lebenslauf dann und die Art, wie er ueber seinen Beruf spricht.

Bin gerade noch auf die eigene Homepage des Kuenstlers gegangen, der sich nicht Kuenstler nennen mag, aber meiner Meinung nach ist das Wort Photograph auch nicht ganz zutreffend. Und die mag ich, diese Homepage. Also profitiert ihr ruhig mal von meinem Hang zum Nichtstun und schaut euch das an, wenn ihr Lust auf Bilder kucken habt.

Tuesday, May 02, 2006

2+2=5

1 x die kompletten unterlagen durchgegangen, und zwar voll

1 x 24 h uebrig - das ist ein Tag - und zwar ganz

1 x muede, und zwar voll und ganz

2+2=5, haben wir gelernt, die Formel fuer den Synergy-Effekt, auf den ich baue: Das Wissen, das schon in meinem Kopf war plus das, das dazu kommt soll ergeben das fuer die Pruefung benoetigte. Wenn die Formel hinhaut, sollte ich also mit 1/5 zu wenig Aufwand dann doch noch ans Ziel kommen. ...

(Nein, das ist keine Mathematik. Aber das war's auch dann nicht, als irgendein Himpfel eine solch wunderbar logische Formel aufgestellt hat und meinte, damit die Welt erklaeren zu koennen. Das wiederum sollte ich mir nicht auch noch aufbuerden und besser den Weg ins Land der naechtlichen Ruhe(-stoerung) eingschlagen.)

Die Gedanken sind frei/Elles sont libres les pensees - Ergaenzung

1. Die Gedanken sind frei,
Wer kann sie erraten,
Sie fliehen vorbei,
Wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
Kein Jäger erschießen
Mit Pulver und Blei.
Die Gedanken sind frei!

2. Ich denke was ich will
Und was mich beglücket,
Doch alles in der Still',
Und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren
Kann niemand verwehren,
Es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!

3. Und sperrt man mich ein
In finsteren Kerker,
Ich spotte der Pein
Und menschlicher Werke.
Denn meine Gedanken
Zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei,
Die Gedanken sind frei!

4. Drum will ich auf immer
Den Sorgen entsagen
Und will dich auch nimmer
Mit Willen verklagen.
Man kann ja im Herzen
Stets lachen und scherzen
Und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!


Je pense ce que je veux,
elles sont libres, les pensées,
et ce qui rend heureux.
Personne ne peut les arrêter.
Je le fais en silence,
mes pensées peuvent s'envoler
à ma convenance
comme une ombre dans l'obscurité.

Mon désir, ma volonté,
aucun homme ne peut les deviner.
Personne ne peut les refuser,
aucun chasseur les tuer
C'est ma réalité
Aucun fusil assassiner
la liberté de penser,
la liberté de penser.

Et si l'on me jette
dans un cachot profond,
toujours il me reste
ma vérité au fond.
Aucun mur ne peut lui résister:
liberté de penser.
Aucune frontière l'arrêter:
"die Gedanken sind frei"
c'est ma réalité.
Liberté de penser,
la liberté de penser.
La liberté de penser,
die Gedanken sind frei.

Quelle: http://ingeb.org/Lieder/diegedan.html

Kaffeepause - Die Gedanken sind frei.

Ich hab' mir einen Ego-Kaffee gebraut und leg' eine Lesepause ein. Nicht Pause zum, sondern vom Lesen - wie ungewoehnlich! Aber derzeit durchaus notwendig, manches Mal.

Ein bisschen Fuss gefasst heute, indem ich mich an die Vorlesungs-Skripte gemacht habe, das Buch aussen vor gelassen - und realisiere, dass ich ja in den Vorlesungen war und somit doch einiges mitbekommen habe. Macht wirklich mehr Sinn angesichts der verbleibenden Zeit.

Ich denke, obwohl ich das ja erst ab Donnerstag mittag offiziell mir wieder erlauben werde. Ich mein', ich denke nach, ueber alles Moegliche - nicht im Zusammenhang mit dem, was ich zu lernen habe. Und darum geht es: Das kostet Zeit und lenkt ab und ist nicht akzeptabel derzeit, da meine Ich-will-nicht-lernen-Masche Nummer Eins. Allerdings laesst sich Nachdenken nicht so leicht verbieten/kontrollieren... Die Gedanken sind frei.

Am Pranger


Meine Schuld kann mich nicht drücken, denn du hast meine Last all auf deinem Rücken.
Paul Gerhardt



Sunday, April 30, 2006

Olaf lernt beten - Suche nach Antworten

Heute im Newsletter von Jesus.de - ich hatte grad' erst Beten fuer Olaf, Masche 3 gelesen und das passte und ich wollt' ein bisschen mehr ( - ungeduldig, wie ich nunmal bin) - da war das folgende Zitat:




Das Kind lernt sprechen, weil der Vater
zu ihm spricht.
Es lernt die Sprache des Vaters.
So lernen wir zu Gott sprechen,
weil Gott zu uns gesprochen hat
und spricht.

Dietrich Bonhoeffer






"Master, teach us to pray just as John taught his disciples." (TheMessage, Luke 11:3)



Online Bible-Dicitionary, "Prayer":

"...is converse with God; the intercourse of the soul with God, not in contemplation or meditation, but in direct address to him. Prayer may be oral or mental, occasional or constant, ejaculatory or formal. It is a "beseeching the Lord"; "pouring out the soul before the Lord"; "praying and crying to heaven"; "seeking unto God and making supplication"; "drawing near to God"; "bowing the knees".

Prayer presupposes a belief in the personality of God, his ability and willingness to hold intercourse with us, his personal control of all things and of all his creatures and all their actions.

Acceptable prayer must be sincere, offered with reverence and godly fear, with a humble sense of our own insignificance as creatures and of our own unworthiness as sinners, with earnest importunity, and with unhesitating submission to the divine will. Prayer must also be offered in the faith that God is, and is the hearer and answerer of prayer, and that he will fulfil his word, "Ask, and ye shall receive", and in the name of Christ.

Prayer is of different kinds, secret; social, as family prayers, and in social worship; and public, in the service of the sanctuary.

Intercessory prayer is enjoined, and there are many instances on record of answers having been given to such prayers, e.g., of Abraham, of Moses for Pharaoh, for the Israelites, for Miriam, for Aaron, of Samuel, of Solomon, Elijah, Elisha, Isaiah, Jeremiah, Peter, the church, Paul.

No rules are anywhere in Scripture laid down for the manner of prayer or the attitude to be assumed by the suppliant. There is mention made of kneeling in prayer; of bowing and falling prostrate; of spreading out the hands; and of standing.

If we except the "Lord's Prayer", which is, however, rather a model or pattern of prayer than a set prayer to be offered up, we have no special form of prayer for general use given us in Scripture.

Prayer is frequently enjoined in Scripture, and we have very many testimonies that it has been answered."

(Ich hab' alle Bibelstellen rausgeloescht, kann man selbst unter dem Link oben nachlesen, wenn's interessiert)




Ein ziemlich guter Artikel von nicht-christlicher Seite
zum Thema Gebet gibt's bei der deutschen Welle,
irgendwie gut, weil ich daran sehe,
was ich anders sehe - und was nicht.