Saturday, March 25, 2006

Kaputtinger kaputt feels good.

Hatt' Kopfweh heut' morgen. Aber die Sonne war da und warm war's auch, naja, mild. Hab' mich also aus dem Bett gequaelt um nicht zu lang nach 8 und bin joggen gegangen. Endlich mal wieder. Erfolgreich: 4 Meilen durchgelaufen. Das ist doch was. Waehrend dem Joggen ging's mir auch echt gut. Danach nicht mehr. Hab' halt wieder Kopfschmerzen. Versuche dem mit ein bisschen Koffein und viel, viel Fluessigkeit in Form von Tee entgegenzuwirken. Ja. Also. So ist das. Ausserdem hab' ich wieder mal ueble Blasen an den Fuessen und frag' mich, wozu ich zum Kauf dieser Schuhe eine Lauf- und Fussanalyse hab' machen lassen. Aber egal. Bin ja eine harte Lady. Und trotzdem stolz.

Friday, March 24, 2006

Assi findet ein Zuhause.

Ich hab grad bei depone gelesen, das, was er am Montag und letzten Freitag geschrieben hat, ueber das Buch von Ronald J. Sider, das er grad' manchmal liest.

Genau. Und da fiel mir ein, dass bei uns in der Gemeinde frueher immer etwas seltsame Gestalten dabei waren im Gottesdienst. Das ist mir als Kind schon aufgefallen.
Zum Beispiel die Ursula. Die hat Kinder immer gemocht. Und hatte ganz komische Sachen an.

Und dann noch der Schwarze mit der englischen Bibel, ich weiss nicht mehr, wie er heisst. Aber der hat immer alle Fragen beantwortet und war sehr nett. Ich weiss nicht, ob er in Deutschland bleiben durfte.

Dann waren ein paar Leute in Rollstuehlen da. Das war cool, weil's ganz normal war, dass sie dabei waren und deshalb konnte man sie einfach angucken und mit ihnen reden, ohne dass man sich bloed gefuehlt hat.

Und die eine behinderte Frau, die ich komsich fand, weil sie einen Bart hatte. Naja, ein bisschen.

Und ausserdem noch ganz viele andere seltsame Gestalten.

Das waren wir. Alle ein bisschen kaputt. Nur hat man's bei uns nicht gesehen. Das war der Unterschied.

Und was ich sagen will, ist, dass ich so mir eine Gemeinde wuensche, die in finanziellen Schwierigkeiten steckt, weil so viele Arme drin sind.

Die Gemeinde damals, sie ist nicht in Konkurs gegangen.

Am Ende

Bin ich eigentlich gar nicht.
Ein bisschen k.o. vielleicht, das ja.
Und erleichtert, relativ zufrieden.

Ich bin frueh aufgestanden, hab' die letzten Sachen rumgefeilt und war mit dem Ergebnis dann auch ziemlich zufrieden eben. Ich denke bzw. hoffe, das ist okay so. Rein optisch hab' ich mich mal wieder selbst uebertroffen, das ist mir auch wichtig. Dass man Uebersicht hat und lesen kann.

Hmm. Nicht so besonders interessant, was ich hier mal wieder schreibe, aber ich muss im Kopf - und in Worten - die Sache zum Abschluss bringen. Bzw. ich will das.

Uebrigens: CARGLAS heisst hier AUTOGLASS, fand' ich lustig. Grad' verdreht.

Muedemuede

Bin noch immer nicht fertig, aber immerhin annaehernd.
Geh' jetzt schlafen und morgen steh' ich frueh wieder auf.
Und mach' weiter.
Fertig werd' ich werden.
Das ist sicher.
Immerhin.
Ach, ich mach' mir jetzt keine Gedanken mehr.
Das Bett ruft laut.
Ich gehe.

Schlafen.

Thursday, March 23, 2006

Sonne am Fenster

Sonne am Fenster.
Da scheint sie.

Noch immer.
Im Dunkel.

Weil sie da war.
In Strahlen.

Betroffen
Bin ich
Und warm.

Immer noch.
Im Dunkel.

Jetzt.



arnhild. (am 23. Maerz 2006 in Lincoln, wo sonst?)


Seitwanndasdenn

Ich zaehl' doch tatsaechlich die Woerter:
Seit wann das denn?!
Normalerweise ist das nur dann der Fall, wenn mir auffaellt, dass ich viel zu viel geschrieben habe.
Ney, ney! Wohin soll das noch fuehren mit mir?!
Morgen ist Abgabe.
2000 Woerter.
Ich befuerchte, ich hab's Thema verfehlt.
Klara bestreitet das.

(Wer weiss es besser, frag ich euch - Sie oder ich? Genauer gesagt: WER hat hier den Text gar nicht gelesen und somit keine Ahnung vom Ausmass der Katastrophe?!)

Ach, uebrigens:
Ich bin bei knapp 1600.

Woertern.

Naseweis

Ich mach' grad eine Creme leer, die ich mit hergenommen hatte und am Anfang in England jeden Tag aufgetragen hab'. Im Winter war sie dann nicht mehr genug, um meine Haut vom Trockenwerden abzuhalten. Deswegen also verbrauche ich sie jetzt. Damit sie leer ist.

Und sie riecht nach der Zeit: Den ersten Tagen bei Christopher und Christine in Saxilby, als alles neu war und anstrengend, aufregend und ermuedend. Als viel mehr unklar war und ungewiss und beaengstigend.

Nach der Fahrt nach England, die so erstaunlich unspektakulaer, beinahe langweilig war und einsam, nach der Ankunft von Klara, die aengstlich am Bahnhof stand mit ihrem riesigen Koffer und so erleichtert war, als ich kam, mit Christopher, den ich ein paar Stunden zuvor selbst erst getroffen hatte.

Nach Zimmersuche und tausend bunten ersten Eindruecken, nach Einraeumen und Ankommen.

Ich brauche kein Photoalbum, ich brauche Duftproben zum Erinnern.

Mein Stern


Stern, auf den ich schaue, Fels, auf dem ich steh,
Führer, dem ich traue, Stab, an dem ich geh,
Brot, von dem ich lebe, Quell, an dem ich ruh,
Ziel, das ich erstrebe, alles, Herr, bist du.


C. F. A. Krummacher



Eines meiner Lieblingslieder von den ganz alten.

Wednesday, March 22, 2006

Leintuchtag

Klara war optimistisch.
Die Sonne schien.
Da hat sie ihre Waesche rausgehaengt.
Und fast trocken bekommen.
Leintuecher im Gelblicht.
Bitte bald Fruehling!

Umfrage

Was haltet ihr von Freiwilligendienst?

Hab' grad' wieder eine "volunteer"-Stelle fuer ein paar Wochen im Sommer angeboten bekommen: Kost und Logis frei, dazu ganze 15 Pfund Taschengeld die Woche.

Und wie immer seh ich das zwispaeltig: Einerseits waer' ich bereit, zu helfen, wo's noetig ist. Andererseits muss ich auch leben und wollte den Sommer jobbend verbringen, frage mich, warum man im christlichen Bereich so selten jobben und so haeufig "volunteeren" kann.

Warum man da sogar oft auch noch draufzahlt bzw. ausgenutzt wird, wo's nur geht. Warum die, die bezahlt werden, fuer gewoehnlich unterbezahlt und ueberlastet zugleich sind.

Hat Jesus seine Juenger so behandelt? Ich weiss es nicht. Wovon haben sie gelebt? Doch sicher von anderen Glaeubigen, soweit's die denn schon gab, denn sie haben ja nicht im eigentlichen Sinn gearbeitet, also ihr taeglich' Brot verdient, wie's damals ueblich war.

Langer Rede, kurzer Sinn: Was meinst Du dazu? Wie sollte man das handhaben? Erfahrungen? Gedanken? Ideen? Zweifel? Fragen? Antworten?

Da geht die Post ab.

Erstmals laufen die Faeden zusammen.
Ein paar Worte geschrieben,
dazu die richtigen Ansatzpunkte und interessante Fakten gefunden.
Und der Tag heute muss eben lang werden.

Ich trinke Tee, ein leckeres Obst-Smoothie und einen Capuccino mit genialer Haube aus cremig-leichtem Milchschaum: Zum wach und fit halten.

(Fit, haha! - Will endlich wieder mal nach draussen! War eine etwas unglueckliche Kombination: Erst wochenlang uebles Wetter, dann krank und daraufhin wiederum gleich das Assignment schreiben muessen...)

Tief durchatmen

Kann ich im wahrsten Sinne des Wortes immer besser.
Meine Stimme klingt noch wie 10 Jahre zu lange geraucht.
Mein Kopf ist ziemlich frei.
Der Husten macht sich langsam rar.
Und das ist gut so.

Tief durchatmen muss ich.
Und weiter machen.
Es bleibt mir ein Tag,
wenn ich heute nicht fertig werde.

Monday, March 20, 2006

nervosia

da bin ich grad.in nervosia. kalt ist es hier ausserdem:

die heizung ist mal wieder kaputt, ausserdem hat eines der heizungsrohre im ersten stock offenbar ein leck: es tropft im wohnzimmer von der decke.

ich merke gerade, dass ich eigentlich ueberhaupt keine ahnung habe - geahnt hatt' ich das ja eine weile schon - von dem thema, ueber das ist zu schreiben habe.

dabei moechte ich doch einen richtig guten text schreiben und am freitag abgeben. zur deadline. will ich einfach. werd' ich auch. morgen und uebermorgen komplett zeit. notfalls donnerstag. das wird schon.

aber ich fuerchte mich gerade. bin muede und mir ist kalt. das ist nicht so gut. jack johnson troestet mich ein bisschen, grins. und das nasenspray. das wirkt und ich kann atmen. auch gut. und gott. ist da.

hab so tolle postkarten:
"i have overcome the world! john 16:33",
"i do not condemn you! john 8:11",

die beiden passen natuerlich am besten fuer mich, grins. dann weniger passende - oder auch nicht:

"in my father's house are many rooms! john 14:2"
= wie auch immer ich mich anstelle, ich hab' ein zimmer zum wohnen sicher,

"i am the life! john 14:6"
= ich brauch' kein lebenswertes leben produzieren - was mir offenbar ohnehin mehr schlecht als recht gelingt, wo gott leben ist und fuer mich hat,

hmm, und finally:

"i am the truth!"
= da ha'mer's ma' widda! alles schoenreden bringt nix!

hmm, ... ich hab grad ja nur die mit erst-zitierte aufgehaengt und auf dem schreibtisch steht:

"seigneur, fais-moi voir ta lumiere et ta verite; qu'elles me conduisent a ta demeure. psaume 43.3"

genau! da will ich letztlich hin. vor lauter assignment und psychologie und vorher pruefungen und heizungs-kalt und krank-sei und was weiss ich noch alles vergess' ich das doch glatt die meiste zeit!

ja, und das ist es, was ich gern wirklich aendern wuerde - wenn ich's koennte. kann ich aber nicht. und deshalb... bitte. ja? kannst du nicht...? bitte, bitte!

Erleichterung - Zwischenstation

Habe vorhin festgestellt, dass die Osterweiterung-Seite der EU wieder aufrufbar ist - gerade rechtzeitig, hoffe ich.

Ich muesste jetzt loslaufen, wenn ich ins Cine Latino gehen wollte. Naja, ich will ja, aber ich sollte nicht. Muss endlich mit dem Assignment anfangen, das am Freitag einzureichen ist. Ich mein', recherchiert hab' ich, wie gesagt schon teilweise, aber....

Hoere das neue Album von Katie Melua, das ich mir kuerzlich gegoennt habe (mit der Auflage, es beim Lernen zu hoeren) und werd' zumindest ein paar Worte zu schreiben beginnen heute.

Gut, ne?

"Cittaslow" - Wales im Schneckentempo

If it is a race, it's a very slow race
Andrea Mearns


"...Attributes needed by an aspiring slow town include a lack of fast food outlets, a long history, a thriving arts culture and a good range of quality cafes, restaurants, hotels and shops..."

mehr hier

Ironie

Mit der Bibel ist es wie mit der Sparkasse – beide sind am nützlichsten, wenn sie offen sind.
Corrie ten Boom

Damit fang' ich an. Die gute alte Corrie (- hab' bisher weder ihr Buch gelesen noch den Film gesehen, es wird Zeit!) hat sehr gute und maechtige Worte.

Ich war tatsaechlich einmal zu frueh dran - und dachte, das kann nicht sein, denn so was passiert mir sonst eigentlich eher selten:

Bei der ZVS kann ich mich fuer's WS 06/07 erst ab April bewerben - und auch nur bis Ende Mai. Naja, immerhin weiss ich das jetzt. Hat mich auch sehr gefreut, dass ich sofort eine Antwort per Mail bekommen habe auf meine Anfrage. Und dass ich nun also informiert bin.

Mir geht's noch immer uebel, die Erkaeltung legt mich voellig lahm, zumindest beinahe. Dabei habe ich naechste Woche Spanischpruefung und heute eine wichtige Vorbereitungsstunde dazu. Zum Glueck erst am Mittag.

Das nervt mich.

Andere Leute sagen:
"Ich mach' mir grad' Sorgen um die Zukunft und hab' Angst vor den Pruefungen, komm' nicht damit klar, dass ich viel zu wenig gelernt habe bisher und bin unzufrieden mit meiner Beziehung zu Gott."

(Okey, im Idealfall zumindest tun sie das und sagen Gott auch, was sie bewegt.)


Arnhild sagt:
"Mir geht's prima.""Ich pack' das.""Komm, lass' dir nichts anmerken.""Heulsuse.""Ander'n geht's viel schlechter.""Iss ordentlich.""Schlaf regelmaessiger.""Mach' mehr Sport.""Trink ausreichend.""Lern mehr.""Auf, los geht's!".....

Und wird krank, unweigerlich. Weil alles zuviel war.

Warum muss mich immer mein Koerper verraten! Alter Spielverderber =)

ich bin blind


Jesaja 42,16:
"Die Blinden will ich auf dem Wege leiten, den sie nicht wissen; ich will sie führen auf den Steigen, die sie nicht kennen."

Lukas 6,39-40:
Jesus sprach: Kann ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen? Der Jünger steht nicht über dem Meister.

Sunday, March 19, 2006

morgen montag morgen

morgen ist montag, morgen am morgen ist montag morgen.
schon.
mir geht's nicht so ganz gut.
eine erkaeltung, sollte man meinen, ist nicht so schlimm.
wer aber so meint, meint voellig daneben.
zumindest im augenblick, was mich betrifft.

war heut' bei tesco die ersten "balm-tissues" meines lebens kaufen.
aber die sind echt gut, wenn man dauernd schneuzen muss.
war zuvor spazieren gehen, damit ich an die frische luft komm'.
kam mir teils vor wie 'ne altersschwache dampflock.
aber ich war gut 1 1/2 stunden unterwegs (inkl. tesco),
danach k.o. und heut' abend hoffentlich schlafbereit und eine bessere nacht.

ich sollte eigentlich fit sein morgen,
wieder mal spanisch und abends "cine latino".
da ist immer so kalt, in dem filmsaal.
dabei ist mir jetzt schon kalt,
wo's hier doch warm ist.
abends fang ich immer ein bisschen zu gluehen an.


ein paar fakten am rande zum
abkuehlen/aufwaermen/durchatmen/zwischengasgeben/abbremsen/
auftanken/wiederkaeuen/danebengiessen/drueberstreuen:

in der strasse parkt ein deutsches auto.
ich habe bio-orangen gekauft und werde den geschmackstest machen.
ich hab' mein fenster geputzt gestern, soweit es moeglich war (laesst sich nur das obere viertel nach oeben klappen).
hab festgestellt, dass meine spiegel dreckig sind und auch diese geputzt.
hab waesche gewaschen und aufgehaengt zum trocknen.
hab gelesen und gelesen fuer mein assignment und noch immer keine ahnung, was ich schreiben soll.
ich hab' literweise getrunken und dennoch durst.
ich hab das hiesige trendgetraenk der gesundheitsfreaks ausprobiert und bin sogleich zum fan geworden (direktsaft/smoothies), das koennte mir noch zum verhaengnis werden, die dinger sind teuer.
ich habe zum vielfachen male meine sportuhr gesucht und nicht gefunden, obwohl doch hier alles ordentlich ist und ich keine ahnung hab', wo sie sich verbergen koennte - als nur an einem absolut verqueren und somit unvorstellbaren ort (hab' aber sogar schon zwischen socken und unterwaesche gesucht - was gibt es unlogischeres, wo sie sein koennte?)
ich will gesund werden/sein.
ich will nicht gesund sein/werden.
ich habe einen wasserkocher gekauft (die vermieterin zahlt uns einen fuer £5 2nd hand, hab fuer weniger einen neuen gefunden =>tesco eben).
ich muss bis samstag ein neues telefon organisieren, damit ich mit meinen lieben telefonieren kann, auch wenn die mir weniger lieben hier ausgezogen sind.
ich muss bis freitag ein assignment schreiben und hab' mal wieder kein ahnung, wie ich das anfangen soll.
ich muss dazu auf jeden fall uni schwaenzen, dabei beginnen diese woche wiederholungsvorlesungen/-seminare, die ich nicht verpassen sollte.
ich will nicht an die pruefungen denken.
ich find pruefungen scheisse.
meine mitbewohner bruellen die ganze zeit rum.
ich bin genervt.
glaube ich.
sie ziehen aus.
gut, oder?
jemand klaut mein klopapier.
jemand klaut mein essen.
jemand nervt gewaltig.
ich bin nicht krank.
ich habe fieber.
das hat nichts zu sagen.
ich spreche die wahrheit und nichts als die wahrheit.
ich hoer am besten jetzt auf zu sprechen.