Saturday, March 18, 2006

Auch eine Moeglichkeit

Die Briten haben schon lustige Ideen, wenn man gewisse gerichtliche Verfuegungen betrachtet.

Aus-, Um- und Verzug

Ich wollte gerade die Zimmertuer zu machen.
Dann fiel mir auf, dass sie schon geschlossen war.
Die Waende hier sind aus Papier.
Gut zum Naegel reinschlagen (hab' hier keinen Hammer und benutze meine Schere dazu).
Weniger gut, wenn man seine Ruhe will.

Ich hoere Klara's 80-er Musik und wie sie einen halben Ton hoeher oder tiefer mitzusingen versucht: "...it must have been love, but it's over naa-ha-haau,...." (Eigentlich uebrigens ein nettes Lied, finde ich.)

Gleichzeitig kann ich irgendeinen extra-harten Rockmusik-Verschnitt meines Mitbewohners von Gegenueber hoeren und wenn die Tuere jetzt noch offen waere, wuerde ich auch die Spielkonsolensounds mitbekommen.

Oben telefoniert Sean mit wem auch immer.

Klara verlaesst ihr Zimmer, die Musik wird also sehr viel lauter - immerhin singt sie jetzt nicht mehr mit - "Radio Tscherna Ora" das Motto des Senders,(so hoert es sich zumindest an) das Lied ist zu Ende) sie ruft etwas durch's Treppenhaus nach oben.

Ja, hier kann - und muss - man alles mithoeren.

Unangenehm, wenn man im Bad ist und gerade nirgendwo Musik laeuft. Man weiss ja ganz genau, was alles man mitbekommt bei anderen.

Aber auch daran gewoehnt man sich.

Ich kann die Nachbarn reden - und erst recht streiten - hoeren, die Treppe runtergeh'n und Musik hoeren. Manchmal denken die anderen hier, ich hab' meine Musik so laut, wenn es eigentlich der Nachbar ist. Weil ich das Zimmer zu ihnen hin habe.

Das muss ich dann klarstellen, logisch. Mir soll schliesslich keiner vorwerfen, sonntags um halb 8 lautstark Radio 1 zu hoeren. :)


Aus- und Umzug:
Das Paaerchen zieht aus naechsten Samstag. Kam ziemlich unvermittelt, aber nicht ungelegen, fuer beide Seiten. Raus kam's, als wir uns vernuenftig ueber den Strom- und Gasdiput unterhalten wollten.

Der Nachteil ist, dass uns Toaster, Telefon und Wasserkocher sowie andere weniger entscheidene Dinge fehlen werden, weil die ihnen gehoert haben.

Wir sind uns nicht darueber einig, ob Gas- und Stromkosten zu- (verhaeltnismaesisg) oder abnehmen werden. Ich denke, wir werden weniger zahlen bzw. ebensoviel, da keiner von uns badet, eine Anlage, ein Fernseher und eine Spielkonsole sowie ein PC weniger im Dauerbetrieb laufen werden. Es wird weniger gekocht, geduscht, geheizt werden.

Allerdings laeuft die Heizung ohnehin, also der Gasbrennofen.

Es wird sich zeigen.


Verzug:
Im Verzug bin ich. Noch immer nichts geschrieben. Fuer's Assignment. Ich weiss auch nicht was.
Und lese ca. eine Stunde an einem Abschnitt. Nicht sehr vielversprechend.

Trinke meinen ersten grossen Kaffee mit Milchschaum heute und hoffe, das pusht. Ansonsten werde ich jetzt auch Musik anmachen - damit ich diese Kakophonie um mich herum nicht mehr hoeren muss: Qualvoll.

Qualvoll entstellt ihre Tage

Mit Leidensmine, Trauerblick
nahm sie ein weit'res Schneuztuch aus dem Spender
und begann geraeuschvoll, sich des Uebermasses an Nasensekret zu entledigen,
welches ihr das Atmen erschwerte, ja, schier unmoeglich machte.

Von trockenem Husten geschuettelt bewaeltigte sie anschliessend die zwei Schritte zum Papierkorb, um das gebrauchte Tuch zu entsorgen und liess sich aechzend auf den hart geword'nen Lehnstuhl nieder, um wieder zu Atem zu kommen.

Beraubt jeglichen Lebensmutes
seufzte sie leise
und gedachte der Tage
als sie noch nicht alle fuenf Minuten die geroetete Haut um ihre Nase mit Nivea cremen,
noch nicht schlaflose Naechte verbringen,
noch nicht staendig aetzendes Nasenspray verwenden musste.

Damals war die Welt noch in Ordnung.
Dessen gewiss - und entsprechend beruhigt - wandte sie sich wieder ihrer Teetasse zu und bemuehte sich, den Tag ueber ausreichend Fluessigkeit zu sich zu nehmen,
um somit baldmoeglichst der qualvollen Sieche ein Bein stellen zu koennen.


Scheiss Erkaeltung! (Das war's, was ich sagen wollte.)

Friday, March 17, 2006

so sieht's aus


Herr, ich will mein ganzes Leben in deinen Dienst stellen, sprich du mit mir und sage mir, was ich als Nächstes tun soll.
Winfried Kuhn


Thursday, March 16, 2006

(H)eis(s)kalt den Buckel runter...

Werde wohl krank, zumindest bin ich erkaeltet und frier' andauernd oder aber ploetzlich doch nicht mehr - wo ich grad erst die Heizung hochgedreht hatte.

Ich hab' noch immer nichts geschrieben und zu wenig gefunden/gelesen fuer mein Assignment. Das ist /wird ein harter Brocken. Abgabe in einer Woche und ich weiss nicht, wie ich rangehen soll.

Ich bin ein bisschen deprimiert derzeit. Traeume nachts ganz traurige Sachen und das Wetter weint dann gleich weiter am Morgen und macht es mir auch nicht gerade leicht, lustig vor mich hin zu leben.

Eigentlich aber geht es mir gut. Das wollen wir doch malklarstellen. Und dass jammern oefter mal ein bisschen hilft, das auch.

Mein Prof. ist fest davon ueberzeugt, dass ich immer gefehlt habe in seinem Seminar, weil ich nicht auf irgendeiner Liste stehe, die er angeblich jedes Mal rumgibt. Nach seiner Theorie also war ich seit ziemlich am Anfang nicht mehr in seinem Seminar. Der Witzbold! Wer war denn diejenige, die immer den Mund aufmacht, sich erbarmt - obwohl unvorbereitet und somit scheiss-labernd -, wenn kein anderer was sagen will und die Nicht-Beteiligung der uebrigen Anwesenden nicht mehr auszuhalten ist.

Was allerdings der Grund sein duerfte, ist mein haeufiges Zu-spaet- bzw. Kurz-vor-knapp-Eintreffen im Seminar. Ich hab' echt keine Liste mehr geseh'n- seit ganz am Anfang eben.

Wobei mal wieder meine Begabung zu seltsamen Unterlassungen/Handlungen und daraus resultierenden (oder auch nicht - aber warum dann?) Missstaenden unter Beweis gestellt waere.

Vier Studenten also haben jene E-Mail erhalten. Lustig, lustig. Echt. Und der, der fast nie da war, der hat nix gekriegt. Gemein, gemein, wirklich.

Ich geh' jetzt schlafen. Mir tut alles weh: Ma' werd hall' alld midde Gripp'!

Wednesday, March 15, 2006

Unfaire Geschichte

Habe soeben diesen Bericht gelesen, der besagt, dass bei Babies, je kleiner/leichter und frueher (als vorgesehen) sie geboren werden, die Wahrscheinlichkeit hoeher ist, dass sie Missbrauch und Vernachlaessigung erleiden.

Dazu viele Erklaerungsversuche:
"The reason is unclear but researchers speculate smaller children might provoke greater parental hostility."

Und dann der tolle Tipp am Schluss:
"..., health professionals should be aware of this study and its implications for preventing child abuse."

Was mich wuetend macht, ist diese laecherliche Untersuchung - nicht dass ich das Ergebnis anzweifeln moechte, nein! Aber, dass man das Gewicht der Kinder untersucht und daran spaetere Misshandlungen festmacht!

Warum nicht stattdessen jene kranken Geschoepfe von Eltern, die ihre Kinder vernachlaessigen und misshandeln - da ist es doch voellig egal, wie das Kind aussieht: Es ist doch nur ein Baby!

Ein weiterer Wunsch

Roemer 15,13

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit ihr überreich seiet in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!


Romans 15,13

Oh! May the God of green hope fill you up with joy, fill you up with peace, so that your believing lives, filled with the life-giving energy of the Holy Spirit, will brim over with hope!

Tuesday, March 14, 2006

Escuchar las noticias

Desde hoy lo hare como lo exige mi profesor de espanol:
Escuchare la radio espanola, voy a leer los titulares en BBC Mundo, informarme.

Es necesario: Solamente dos semanas hasta que empiezen los examenes de idiomas.

Gaaah! Es internacional, eso: Tengo miedo, por supuesto: Hay mas faltas que palabras en mis textos - en lo que digo, lo que escribo...

Seh' ich nicht so...

Die Ruhe im Herrn hängt nicht von unseren äußeren Umständen ab, sondern von unserer Gemeinschaft mit Gott selber.
Corrie ten Boom

... - Aber ich hoffe, das aendert sich bald!

Monday, March 13, 2006

Ach, Montag!

Ich hatte frueher aufstehen wollen.
Ich wollte gemuetlich fruehstuecken.
Ich wollte zeitig loslaufen zur Uni.
Ich dachte, mit dem Rad schaff' ich's noch.
Ich hatte mir den Hosensaum nicht dreckig machen wollen.
Ich dachte, die Waescheklammer haelt.
Ich hatte die Hose an der Kette.
Ich hatte fuer Spanisch mehr erwartet.
Ich hab' einen Magen-Darm-Zwischenfall.
Ich haett' schon losgefahren sein sollen: Unterwegs zur Uni.
Ich sollt' schon fast da sein.
Ich haett' auf den Tag verzichten koennen, glaub ich. Egal, irgendwie auch lustig, das Ganze!