Saturday, December 10, 2005

Linzertorte

Kann ich was anderes als Kirschwasser in die Linzertorte packen/backen?

Muss irgendwas typisch Deutsches kochen/backen und zum Weihnachtsdinner mitbringen...

Das begeistert die Englaender ja ach so sehr - mich eher weniger, grins.

Zu beachten ausserdem: da steht schon ein komplettes enorm reichhaltiges Dinner auf dem Tisch.

Dachte deswegen an Linzertorten-Plaetzchen oder so, also was Kleines, das man mitbringt und notfalls auch einfach dortlaesst, wenn es ohnehin zuviel ist.

Aber Linzertorte ist recht teuer von den Zutaten her....

Andere Idee?

Tiene sus cosas en la bolsa.


Tiene sus cosas en la bolsa.*





*Was er hat, ist in der Tuete.

Leut's, ich frier' mir so langsam den A**** ab und bin ausserdem sauer auf unsere intrigante Mitbewohnerin. Wie soll ich denn reagieren?

Also: Gaszaehler mag gefuettert werden, deshalb kein Gas mehr und keine Heizung.

Zweitens:

- Mitbewohnerin erzaehlt andauernd, sie (= Sie+Freund) haetten Gas oder Strom aufgeladen, was haeufig zweifelhaft bis unmoeglich ist.

- Mitbewohnerin duscht bzw. badet dauernd, schliesslich ist ihr doch kalt. Blockiert also beinahe taeglich stundenlang badend das Bad oder geht mehrfach in die Dusche und verbraucht enorm Strom/Wasser....

- Mitbewohnerin versteckt Schluessel fuer Fenster im Bad/Hintertuere des Hauses, damit wir jene nicht oeffnen koennen, weil sonst Gangster ihr Zimmer ausraeumen. (erzaehlt das dann auf seine Nachfrage hin dem Mitbewohner, der Sohn der Vermieterin ist, sagt ihm, wo das Versteck ist, aber wir anderen sollen das bitte nicht wissen....).

- uebrigens einzige Fenster/Tueren, die vollstaendig zu oeffnen sind und somit einzige Fluchtwege, falls mal tatsaechlich die grosse Katastrophe eintrifft, vor der sie so Angst hat.

- Mitbewohnerin versteckt Stoepsel fuers Spuelwaschbecken und diverse Kuechenartikel, warum auch immer.

- Mitbewohnerin geht mir also gekonnt auf die Nerven, weil sie einen seltsamen Wahn hat, u. A. auch, dass alle sie betruegen wollen etc. (weswegen sie ja auch extra Gas und Strom auflaedt mit ihrem Freund und extra von allen anderen).

- Wenn ich was sage, werde ich es gewiss nicht freundlich tun:
a)weil ich beispielsweise nicht mehr an mein Fahrrad komme oder die Waesche aufhaengen
kann, ohne vorn aus dem Haus und ganz aussenrum zu gehen.
b)weil ich im Bad oefter mal halb ersticke und nicht lueften kann.

Shit, was soll ich tun? Versuche es gerade mit Stossgebeten und Mund halten, solang' ich mich noch beherrschen kann. Aber das ist nicht lange - und dann .... (Ich bin sauer!)

wedding band

"This 17th century Italian-Jewish wedding band was originally cast in gold with a twisted rope border. The letters of the Hebrew inscription "mazal tov" (good luck) are alternated with a vase-shaped motif. ... "

Hmm, hatte also heute einen Ehering im Adventskalender. Wenn das mal keine Anspielung war. Ob meine Eltern das wussten? Haben ihn mir in Jerusalem gekauft.

Aber auf jeden Fall ein sehr schoenes Geschenk - und eigentlich viel zu edel fuer einen ganz normalen Adventskalendertag! Gefaellt mir sehr gut und hat mich enorm gefreut.

"mazal tov" heisst nicht nur "Viel Glueck", sondern schliesst "gute(s) Ziel/Schicksal/Bestimmung" mit ein, hab ich im Netz gefunden - und das mag ich.

Schwarze Tränen

Beim Abschminken rinnt ihr das Wasser in schwarzen Tränen übers Gesicht.

Traurig das Spiegelbild, traurig das Gesicht. Traurig sein dürfen. Weinen fällt ihr schwer. Zumindest, wenn sie traurig ist. Wann ist sie traurig. Sie weiß es nicht. Wenn sie abends am Waschbecken steht und mit leisem Bedauern die Farbe vom Gesicht nimmt. Dann ist sie traurig, zufällig traurig sozusagen, die Tränen kommen ja von alleine. Da darf sie auch traurig sein. Ohne Grund.


Draußen war es windig und klar: Wintertag. Sehr kalt. Klarkalt, gefriergetrocknete Gedanken an starrgefror'nen Ästen. Eisstarre Hände, blassmatt im Winterblau: Greifen nach Wolken und Wind.

Der Mantel gibt warm. Lang und warm und wollrot. „Sitzt wie angegossen!“, hat die Frau im Laden gesagt. Billig war er auch, sonst haett’ sie ihn nicht kaufen können. Unnötig außerdem. Verschwendung.

Keiner war sonst da. Wohnzimmerwarm viel trauter und keiner wollt’ nach draußen gehen. Verständlich. Doch heut’ war’s für sie anders: Sie musst’ und wollte kalt und klamm auf Wegen gehen, Gedankenflucht, Winterwacht, Adventsvergehen.

„Ich und meine Atemwolken im Wind. Wo die Natur die Farben verliert, langsam und leise: Auf dem Weg zu weißer Weihnacht. Vielleicht. Man weiß ja nie, was kommt. Vielleicht sind morgen auch die Wangen rot. Vielleicht sieht man sich wieder.

Vielleicht nimmt er dann meine Hand und führt mich heim.

„Sie können nicht mehr helfen. Das weißt du.“

Noch sind die Adern blau, die Venen. Noch fließt das Blut in Farben. Noch geh’ ich meiner Wege, noch seh’ ich, wo ich steh’.“ Sie war müde. Erschöpft, zu früh, zu atemlos, zu müde. Noch nicht genug! Schlussendlich doch. Nach Haus zurück. So müde.

Beim Abschminken rinnt ihr das Wasser in schwarzen Tränen übers Gesicht.

Traurig das Spiegelbild, traurig das Gesicht. Traurig sein dürfen. Weinen fällt ihr schwer. Zumindest, wenn sie traurig ist. Wann ist sie traurig. Sie weiß es nicht. Wenn sie abends am Waschbecken steht und mit leisem Bedauern die Farbe vom Gesicht nimmt. Dann ist sie traurig, zufällig traurig sozusagen, die Tränen kommen ja von alleine. Da darf sie auch traurig sein. Ohne Grund.

Salzigwarm an frischgecremten Wangen. Die Tränen. Verlust. Gehen müssen. Jungsein und keine Zeit mehr haben. Gehen müssen. Lassen. So viel verpassen. Heute noch, morgen, danach, wer weiß, was kommt. Und wann.

Advent




Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt,
Und manche Tanne ahnt, wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird;
Und lauscht hinaus.Den weissen Wegen
Streckt sie die Zweige hin - bereit,
Und wehrt dem Wind und waechst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.




Rainer Maria Rilke

Friday, December 09, 2005

Einfach so

Kam einfach so und hat nachgefragt.
Hab kaum was verstanden: schnelles Umgangs-Englisch.
Aber dann doch, dass 6 Pfund fuer Eislaufen zu teuer sind oder so.

Und:"Anyway, Merry Christmas!" Ehrlich und herzlich.

Das war schoen: "Frohe Weihnachten!"

- Wer tut so was denn schon noch?

Bald ist Ruhe

Warten in Buecherei auf Seminar.
Danach frei.

Ruhe.
Endlich Ruhe.
Ein Wochenende.
Mein Wochenende.
Endlich mal wieder ein Wochenende.
Ein richtiges. Fuer mich alleine.


Freude. Heute muede, aber wieder froh.

Tut gut, zu wissen, dass ihr da seid, wenn auch in weiter Ferne.

Thursday, December 08, 2005

traurig

war vor einer ganzen weile einmal im czk im gottesdienst.
und da hat jene suedafrikanische frau des einen leiters*

erzaehlt, wie es fuer sie war, nach deutschland zu kommen.

dass anfangs keiner mit ihr gesprochen hat,
keiner sie eingeladen,
sie voellig alleine war.

mich hat das, was sie gesagt hat, sehr, sehr fertig gemacht damals.

ich mein', ich hasse es, leute anzusprechen. bin meistens schlicht und ergreifend nicht faehig dazu, weil ich zu sehr angst habe und ausserdem keine ahnung habe, was ich sagen soll.

aber hier erlebe ich derzeit eben genau das.
die leute sagen"hallo" und "tschuess" und laecheln.
das tun die christen nunmal.

ich antworte, wenn ich gefragt werde und versuche, nett zu kommentieren etc.

obwohl ich eigentlich sehr wohl reden kann, wenn ich mich wohl fuehle, weiss ich aber sonst nichts zu sagen.

und wisst ihr, woran das liegt? ich war schon oefter in solchen situationen und das ist krass, wie unterschiedlich das ablaeuft: manchmal bist du sofort zu hause, weil du ein gebaeude betrittst, einen gottesdienst, einen hauskreis, was auch immer, und du bist willkommen.

und wenn es nicht so ist, heisst das nicht, dass du un-willkommen bist, aber dass die leute da sich selbst genuegen.

und das tut weh, da fuehlt man sich sehr, sehr alleine.

und es ist fast noch schlimmer, wenn jemand kommt und versucht, mit dir zu reden aus hoeflichkeit.

es standen mehrere so herum wie ich heute, bei der "christian union" der Uni.
(ich denke, man hat es mir nicht angesehen, grins, darauf bin ich sehr bedacht)

aber es tat sehr weh. ich bin traurig.


im kubik war es damals genauso. sehr schwierig. kein willkommen.
da waren zwei-drei ausnahmen, eine davon mein bruder, was in diesem fall ja nicht wirklich zaehlt.

wegen ihm vor allem bin ich wieder gekommen.
weil er angerufen hatte und gefragt und so weiter.
als ich dann daheim war da - und das hat ganz schoen gedauert - hab ich es selbst nicht besser gemacht.

das war ein ego-trip meinerseits. nichts von wegen dienen, fuer andere da sein, licht sein?!

der unterschied dazu beispielsweise die alten leute in der bailgate methodist church, wo ich war - ich mein, diese leute haben ueberhaupt nichts mit mir gemeinsam: sind mindestens 40 bis 50 jahre aelter als ich, Englaender und haben ihre Freunde und Kreise.


*(hab' mit denen dort nicht wirklich zu tun gehabt und kenn von daher kaum namen etc. - naja, jetzt auch nicht so wichtig)j


PS:

Mein Assignment war nicht gut, aber auch nicht wirklich schlecht. Hauptproblem waren die Referenzen, wir Deutschen nutzen da ein anderes System, das war falsch. Und: diejenigen, die schamlos die Wortzahl ueberzogen haben, haben nicht, wie angekuendigt, massenweise Abzug bekommen, sondern ein Lob, weil sie so umfangreich recherchiert und gut beschrieben haben! Das war nicht fair. Ich haett' doch auch soo viel mehr schreiben koennen! Am Wissen lag das nicht, ich hatte halt diese wunderbare Wortbeschraenkung.

Schnell, schnell!

Gleich muss ich wieder gehen: Seminar. European Business.
Rueckgabe des ersten Assignments. Gespannt - und Angst, klar.

Einige durchgefallen, viele beinahe.
Ich fall' lieber durch als dass ich grad' so bestanden hab'.
Kann's ueberhaupt nicht abschaetzen: mir sehr gut ebenso vorstellen bzw. ebenso wenig wie durchgefallen....

Aber abwarten, gell?

Mir geht es gerade gut, einfach so.

Und auch, weil ich zwar noch immer keine Zeit fuer mich hab, aber doch immerhin
die Waesche gewaschen
und Essen gekauft (siehe Liste weiter unten)
und ca 15 Min. gelesen heute
und schnell eine Tasse Tee getrunken -
und am Wochenende nicht arbeiten muss
und Zeit habe.

Fuer mich. Hoffentlich. Das waere sehr schoen! O ja, das waere es!

lieber Gruss, als waer's ein Brief, an Euch, die ihr lest!

Frisch Verlinkt

Die Doro moecht' ich auch heute wieder einmal zitieren:

Sie braucht jemanden, der auf der Versteigerung des Fundbueros Karlsruhe (16. Dez.) Spass haben, d. h. mitsteigern will (Details siehe Link)

Ich wuerd's ja machen, - wenn auch nicht allein ;) - bin aber ja nicht da....

Also: tut doch ihr - und mir- den Gefallen

(die Doro ist naemlich eine tolle Frau und selbst so hilfsbereit, dass sie jede Hilfe verdient hat!)

Tuesday, December 06, 2005

Shawn Paul Humphries ist tot.

Schaut euch das bitte mal an:

Die Doro hat mal wieder etwas enorm Gutes gebloggt und ich haett' so gern, dass moeglichst viele das lesen - was auch immer das bringen mag.

Charakterkopf gefunden

Hmm, die Liste weiter unten, was ich so alles tun wollte.....

War beim Friseur: Charakterkopf fuer £30.
Teuer. Bin ich mir das wert? Naja, nicht zu aendern.

Raspelkurz mal wieder. Und es gefaellt. Mir zumindest - ausser mir hat's ja auch noch gar keiner gesehen :)

Und werde nachher Klara treffen und dick essen kaufen gehen. Kuehlschrank naemlich leer. Oh, kaum noch Zeit fuer Tee.... will aber schnell noch!

Monday, December 05, 2005

Charakterkoepfe gesucht





(ein sehr guter Artikel, finde ich)

Fertig

Fertig.
Und fertig.
Natuerlich.

Drucken.
Drucker langsam.
Drucker fuettern.
Papier.

Geduld, geduldig sein.

Und abgeben. Heute. Passt schon.

Sunday, December 04, 2005

Very last minute

Wieder Pause gemacht.
Zu lange.
Natuerlich.
Alles ist zu lange im Augenblick.

Blog-stoebern.
Das macht Spass.
Und kostet Zeit.

Aber jetzt bin ich wieder informiert.
Hoere "mein deutsches Radio", Erinnerungen.
Ein bisschen Wehmut.
Und weiter geht's.

Gedanken machen wir uns spaeter.

Last minute

So langsam wird's eng.
Aber ich pack' das irgendwie.
Trinke gerade den 3. Liter Tee fuer heute.
Alles dreht sich um das tolle Assignment.
Weiss schon sehr genau, was ich mache, wenn ich fertig bin:

-Essen kaufen
-Waesche waschen
- ordentlich Essen machen
- zum Friseur gehen
- Buch lesen

Aber morgen arbeite ich erst mal abends und am Mittwoch den ganzen Tag
(also wieder mind. 13 h).
Egal! - Guter Ausgleich zum wochenlangen Sitzen.

Naja, aber zu aller-aller-erst wird das hier fertig geschrieben, wie auch immer! Auf geht's!

Meine Weihnachts-CD

Amazing grace - how sweet the sound -
That saved a wretch like me!
I once was lost, but now am found,
Was blind, but now I see.

Through many dangers, toils and snares
I have already come;
God's grace has brought me safe thus far,
And he will lead me home.

The Lord has promised good to me,
His word my hope secures;
He will my shield and portion be
As long as life endures.

And, when this heart and flesh shall fail
And mortal life schall cease,
I shall possess within the veil
A life of joy and peace.


John Newton (1725 - 1807)

04. Dez. 2005

Kinder Schoko-Bons.
Falke-Socken (juhuuu!).

Hannah's prayer


I'm bursting with GOD-news!

I'm walking on air.

I'm laughing at my rivals.

I'm dancing my salvation.




Nothing and no one is holy like GOD,


no rock mountain like our God.



01Samuel002//01-02