Warnschild
<< It is better to feel your wounds deeply than to understand them ... we cannot cover the hurts of our hearts with the bandages of the mind. >> Alan Jamieson, quoting D. O'Leary in CHRYSALIS
Saturday, November 12, 2005
Friedens-Bruch
Seltsame Szenerie heute:
Altenglischer Park, ein bisschen verwildert, Herbstlaub ueberall:
Ein Rascheln unter den Fuessen bei jedem Schritt.
Ich alleine, bis zum kleinen See geschlendert und geschaut,
Kraeuselwasser und die Luft.
Geatmet: Unglaublich frisch und klar.
Und nichts gedacht. War ganz einfach da und angenehm, Ruhe.
Das Schaun und fuehlen und Stille war laut.
Das Geraeusch hab ich also anfangs gar nicht wirklich wahrgenommen:
Versunken in Schauen und diese Stille, die mehr war als Abwesenheit von Laerm, beinahe schon unabhaengig davon.
Als das Geraeusch dann aber zu eben dem wurde, naemlich Laerm, und ich es warnahm, waren sie schon da, direkt vor mir.
Seltsam, surreal. - Absolut fehl am Platz, um genau zu sein:
3 oder 4 Quads, von der staerker motorisierten Sorte.
Darauf Maenner im Armeedress voellig vermummt mit Strumpfmasken.
Farblich war nicht viel zu erkennen: Quads und Fahrer waren komplett verdreckt. Schlammtriefend.
Als ich ihnen entgegenkam, standen sie kurz: Konfrontation. Nur die Maschinen zu hoeren. Geschaut. Stillstand
Der eine hat dann schliesslich seine Maske vom Kopf gezogen -wie im schlechten Film ein gutaussehender starker und natuerlich blonder Heldentyp ( wirklich!) mit blauen Augen (schaetz ich jetzt mal) - und mich aufgefordert, mitzufahren, als kannten wir uns seit Jahren.
Naja, haette ich gerne tatsaechlich getan ( - wenn auch nicht unbedingt nur als Sozia - ), aber Fakt war, dass ich gerade aus diesem Herrenhaus gekommen war, um im Park ein bisschen meine Ruhe zu haben - und dahin auch zurueckmusste, spaeter, zu all den Leuten.
Allein aufzusitzen haette selbstverstaendlich einen Kleiderwechsel und eine gruendliche Dusche notwendig gemacht.... beides unmoeglich.
Das war halt leider mal wieder nicht so ganz Film-like...
Da ist das Timing immer so unglaublich perfekt.
Diese Verrueckten sind dann weiter durch den Park geheizt, eine Runde durch die Pampa und wieder an mir vobei: die Steintreppen runtergesprungen und solche Sachen: sehr eindrucksvoll, muss ich ja zugeben, die hatten's drauf (man vergesse nicht die Tatsache, dass es sich um Helden handelte).
Ja, ja, derlei wahrhafte Helden trifft man wohl immer nur dann, wenn es die Etikette verbietet, sich von ihnen auf immer in eine gluecklichere Zukunft entfuehren zu lassen.
Friday, November 11, 2005
ausgefallen
Kein Seminar heute, juhu!
Gute Sache.
Werd jetzt nur noch das tolle Assignment abgeben und dann:
Auf nach Hause.
Ruhe, nichts mehr.
Finito.
Fuer heute wenigstens....
Thursday, November 10, 2005
Zu meinen Fuessen
Fuettere gerade meinen Drucker, der zu meinen Fuessen lagert - steht, nicht liegt, wie es ein Hund taete.
(Hab mich da vor kurzem von jemandem belehren lassen, der nicht deutsch ist, es aber definitiv in mancherlei Hinsicht besser beherrscht als viele von uns: das mit dem stehen und liegen zu unterscheiden ist also eine Kunst fuer sich, sagte man mir.)
Aber dennoch: In regelmaessigen Abstaenden fuettere ich ihn wie einen bettelnden Hund mit einem neuen weissen Blatt Papier.
Bald ist er fertig, ich bin es schon lange.
Heute war ein zu langer Tag nach einer zu kurzen Nacht und die kommende ist ja auch schon nicht mehr so lang.
Mag endlich wieder mal ausschlafen! Werden am Samstag morgen um 8 hier abgeholt, zum "Alpha-Tag", das geht dann den ganzen Tag.
Am Sonntag muss ich auch frueh raus, zumindest fuer einen Sonntag.
Alles so vollgepackt, wuerd jetzt gern schnell ins Bett und da bleiben bis morgen Nachmittag.
Und dann ein gutes Buch lesen, endlich mal wieder, meinetwegen ein englisches, aber Tee und Kekse, notfalls auch nur Tee. Hauptsache gemuetlich und so weiter.
Es nervt mich manchmal, zu sehen, dass ich von dieser Stadt nur den Weg zum Supermarkt und zur Uni kenne und die Fussgaengerzone, aber beinahe auch nur deswegen, weil ich sie auf dem Weg zur Uni kreuze...
Ach, und den Weg zur Kathedrale. Da wiederum naemlich komm ich auf dem Weg zur Gemeinde, die hier auch "Kirche" heisst und ist, vorbei...
Ich kenne weder den Rest der Stadt noch das Umland, war noch nie am Meer, das knapp 60 km von hier sein duerfte, geschweige denn sonst irgendwo.
Ich war zwar schon einkaufen, klar, aber hab noch nicht einen gemuetlichen Tag auf Entdeckungstour in der Stadt verbracht.
Es gibt einen tollen Starbucks (genaugenommen sogar 2), aber da war ich kurz nach der Anreise zwischen 2 Wohnungsbesichtigungen.
Trist, trist. Ich werde laenger hierbleiben muessen, um etwas zu sehen. Denn ueber Weihnachten werden wir ja Vollzeit arbeiten, da bleibt auch keine Zeit....
Kennt ihr das Gefuehl, wenn ihr ploetzlich nur noch Termine seht und Abgabetage und den Eindruck gewinnt, die naechsten 6 Monate sind schon voll verplant?
Ich bin definitiv mal wieder muede, der Drucker schweigt und bettelt auch nicht mehr nach mehr Futter.
Muss noch die CD brennen, fuer die Abgabe morgen. Dann ab ins Bett! Endlich, fuer ein paar Stunden. Warum bin ausgerechnet ich eine Vielschlaf-brauchende???
Wednesday, November 09, 2005
I have a dream...
Nochmal ich, denn das gefaellt mir und ich mag euch dran teilhaben lassen:
„Sanftmut ist das Gegenteil von Eigeninteresse, es ist Zufriedenheit des Geistes, die weder in Hochstimmung versetzt noch verzweifeln lässt, einfach weil sie sich überhaupt nicht mit dem Ich beschäftigt“ (W. E. Vine).
(aus dem Jesus.de-Newsletter, der einzige, den ich bekomme und der mir persoenlich derzeit ziemlich viel bringt.)
Schachmatt
Manchmal frage ich mich, ob es nicht besser ist, den Mund zu halten.
Dann naemlich kaeme ich nicht in solch daemliche Situationen. (siehe Kommentare unten)
PS: Vielleicht kann mir jemand helfen und dort seine Meinung zum Thema posten?
Kalter Kaffee
Trinke gerade beinahe schon kalten Kaffee,
hoere den Amelie-Soundtrack und versuche,
mich irgendwie darauf vorzubereiten,
dass ich jetzt nun doch endlich weiterschreiben muss.
Angst, es nicht zu schaffen.
Ach was, lass es drauf ankommen!
Etwas anderes ist nun ja schliesslich nicht mehr moeglich!
Es ist ein wunderschoener Herbsttag heute
und ich bin Klara dankbar, dass sie mich heute morgen
- schlaftrunken noch, wie ich war -
dazu gebracht hat, mit ihr joggen zu gehen.
Ich war nicht mal wach genug, um ueberhaupt daran zu denken.
Aber es war eine echt gute Sache!
Und nun: Auf geht's! Gott ist doch da, nicht allein am kaempfen.
Ausnahmezustand
Das ist schon heftig: Hilflos sind sie. Die Franzosen.
Ein gepruegelter Hund wird bissig. Wen wundert's?
Was tun?
Ich sage nicht: Lasst den boesartigen Hund los! Das hilft nichts gegen's Beissen, nicht wahr?
Alles hat Gruende, Argumente fuer und gegen und ueber und zu und was weiss ich noch alles!
Ich hab keine Ahnung, wer eher recht hat und wer nicht.
Ich frag mich nur, was tun. Und will die Obrigkeit nicht schlagen sehn!
Schoener Kitsch


Das schönste Herz
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass
er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge
versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt.
Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht, es
war wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten. Der junge
Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein
Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines." Die Menschenmenge
und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug
kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt
und durch andere ersetzt worden waren.
Aber sie passen nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken.
Genauer an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.
Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner,
dachten sie?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und
lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz mit meinem zu
vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus
Narben und Tränen."
"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde
niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich
meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und
reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in
die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau
sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie
erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.
Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir
der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die
leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen.
Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie
erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich
hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden.
Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er
ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und
schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit
zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in
sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und
füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht
perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte. Der junge Mann sah sein
Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte
die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und
gingen weg, Seite an Seite.
Meine Supermarktreise
Es war schoen, dahin zu fahren.
War spaet dran, sollte doch Klara vom Seminar abholen...
Mit meinem weissen, goldigen und wendigen Klapprad also durch die Stadt geflitzt.
Stau, da war ich schneller als die Autos.
Jipiih!
Warm geworden und es so sehr genossen, mal nicht zu sitzen.
War zu frueh dort, aber das war's eindeutig wert.

Weiter dann gemeinsam zum Supermarkt.
Ueber die Bruecke, Wind in den Haaren, ankommen und kaufen.
Es braucht manchmal nicht viel zum Glueck:
Eine Supermarktreise.
***
Tuesday, November 08, 2005
Bruder eines Freundes meiner Schwester
...braucht fuer seine Diplomarbeit moeglichst viele Teilnehmer an seiner Online-Umfrage.
Ich unterstuetz' das jetzt mal, obwohl ich ihn nicht kenne und sein Foto ziemlich bescheuert finde, :) (BWLer...)
Ausserdem kann man einen I-Pod gewinnen (wenn auch nicht den tollsten, schaetz ich).
Aber nichts fuer ungut, Leuts, lass uns sozial sein mit Hintergedanken:
Tut ihm den Gefallen, macht mit!
PS: Bescheuerte Fragen, klar. Aber egal, dauert nicht so lange, also eine gute Tat fuer heute. Und vielleicht sogar der I-Pod!!!
Ich nenn mein Kind "Ikea"

Hab mir als Kind schon oefter mal schwer ernsthaft Gedanken darueber gemacht, wie ich meine Kinder nennen wuerde, wenn ich denn welche haette.
War mir allerdings nicht dessen bewusst, inwieweit mein Umzug hierher mich bei dieser Wahl auf unermesslich kreative Pfade fuehren koennte.
City of God
Habe ich kuerzlich wieder gesehn, in Orginalversion, was bedeutet: auf Portugiesisch
- Ja, unser Spanischprof. hat ziemlich hohe Ansprueche! Aber es gab englische Untertitel, sonst haette nicht mal er das verstanden: Ghettoslang.
In Franz hatten wir's kuerzlich auch davon, was fuer uns einfaellt, wenn wir an Nachrichten aus Frankreich denken. Als "voitures brulees" erwaehnt wurden, meinte sie, das sei schon wahr, aber derzeit doch nun wirklich nicht aktuell. Und ausserdem seien es ja auch eher Einzelfaelle...
Nun denn. Heute morgen habe ich erstmals intensiver die Schlagzeilen der letzten Tage gelesen. Wollte mehr wissen als nur die Tatsache, DASS in Frankreich viel passiert.
Und ich dachte an City of God, an Szenerien von "Aufstaenden des Mob" in der Franzoesichen Revolution aus Buechern, die ich mal gelesen habe, an das, was bei meiner Ankunft hier auch ziemlich auffaellig war:
Regelmaessig laeuft man hier an geparkten Autos mit eingeschlagener Frontscheibe vorbei, und zwar irgendwo in der Stadt.
Wenn ich das sehe, dann frage ich mich, ob das nicht ausreicht, um etwas zu unternehmen: Nach Gruenden zu fragen, nicht nur zu strafen - das auch, keine Frage -, doch auch vorzubeugen, Loesungen zu suchen.
Seit Jahren doch kommt es immer wieder zu Ausschreitungen. Und nur, weil das in irgendeinem Ghetto geschieht und nicht vor meiner Haustuere, heisst das doch nicht, dass es nicht von allgemeiner Bedeutung ist. Dass es nicht fuer mich persoenlich von Bedeutung ist.
Die Frage nur: Was soll ich tun?
Mir tut es weh fuer diese Jugendlichen, die so ohne Sinn sind.
Erstmal beten. Dann weiter sehn. Gott weiss. Da verlass ich mich jetzt einfach drauf.
Freimut
Geistliche Erfahrung ist im Kern Befreiung von jedem Leistungsdruck.
Arne Voelkel
So, da haben wirs. Also: Mach dich ma' locker und lern einfach weiter. Wird schon werden.
Vertrauen gefragt, mal wieder. In Ordnung. Werd's versuchen.
So, da haben wirs. Also: Mach dich ma' locker und lern einfach weiter. Wird schon werden.
Vertrauen gefragt, mal wieder. In Ordnung. Werd's versuchen.
Totmuede.
Werde heute ohnehin nichts mehr tun.
Warum also noch hier?
Bildschirmsucht. Nicht gut.
Naja, Buena Vista Social Club spielen so gemuetlich gerade. Seit langem erstmals wieder. Und abwuergen ist unhoeflich.
Aber werde trotzdem frueh schlafen gehn heute.
Sehr frueh!
Beschlossene Sache.
Kam heute Morgen kaum raus.
Der Wecker klingelt frueh.
Pflichtbewusst.
Ich hoere nur, was ich hoeren moechte.
Umsonst geklingelt...
Pech gehabt.
Der Wecker?
Ich!
Mittag, bis der Tag begonnen ist.
So solls nicht sein.
Ruhelos.
Schreiben hilft vielleicht.
Ein weiterer Tiefpunkt erreicht:
Mir ist uebel von den ganzen bloeden Gummibaerchen,
Bauchweh habe ich von den andern Sachen, die ich in unueberschaubarer Menge und Reihenfolge in mich hineingestopft habe.
Das, was ich geschrieben habe, erscheint mir voellig schwachsinnig,
Befuerchte, es ist auch nichts anderes: schlicht und ergreifend sinnlos.
Ich bin unruhig und wuerde so gern nach draussen und stundenlang nur spazieren gehen.
Andererseits haette ich keine Ruhe, um genau das jetzt zu tun.
Hmm, ich verdraenge - soweit moeglich - den unangenehmen Gedanken, dass nicht nur am Donnerstag dieses Assignment einzureichen ist, sondern kurz darauf ein weiteres, wobei ich dann auch noch nebenbei werde arbeiten muessen. Ueber Weihnachten stehen 2 weitere Assignments sowie 2 umfassende Praesentationen (letztere auf Spanisch bzw. Franzoesisch) an.
Nein, kein Selbstmitleid:
Juhuu! Ich liebe ja die Herausforderung -
solange sie noch weit weg ist, zumindest.
Naja.
Monday, November 07, 2005
wunderbar - 1 Brainstorming

- gebrauchte kuschelige Wolldecke, die genau auf mein Big-Size-Bett und zu meinem Zimmer passt
- Sonnenscheintag heute
- Informationen, die ich schon gefunden habe
- Klara hier
- Alphakurs
- meine unglaubliche Familie
- hier sein duerfen
- du bei mir
- mein Job
- Motorradreparatur-Profi fuer mich
- dieses schoene Zimmer
- unsere Fahrraeder hier (unermesslich wertvoll)
- all die "Schaetze", die wir second hand gefunden haben
- meine tollen Boxen fuer den Laptop
- Unterstuetzung durch Christopher und Christine
- DSL
- literweise leckerer Tee
- Geld zum leben
- ...
Nachdenklich.
Was haette ich nicht alles tun koennen! -
Ich hab die Zeit nicht genutzt damals. -
Soviel Schoenes nicht gesehn. -
So viele Gelegenheiten ungenutzt verblieben. -
Und ueberhaupt: Ich machs heut auch nicht besser! ...
Es gibt Dinge, an die sollte man besser nicht denken, wenn man lernen soll und moechte
und sich konzentrieren!
Alpha-Kurs
Heute kam mir eine Frage wieder in Erinnerung, die mir vor ein paar Wochen gestellt wurde. Und ich will eine Antwort:
Wir koennen uns nicht mit Gott messen, klar. Er ist das absolut Vollkommene etc.
Soweit, so gut.
Aber: Warum sollen wir uns an Gott messen? Aus welchem Grund ist er der Massstab fuer uns, die wir nunmal Menschen sind und er Gott?
Ich komm selbst schon so weit: "... nach seinem Bild geschaffen...", das ist schon klar. Aber... ?
Ich moechte eine Antwort haben, Klarheit fuer mich und auch eine Antwort fuer jene Person, die mir diese Frage gestellt hat.
Wer weiss was?
Sunday, November 06, 2005
Ich muss ....
Zitiere mal den "Jesus.de-Newsletter":
"Kolosser 2,16-23
16 Lasst euch deshalb von niemandem verurteilen, nur weil ihr bestimmte Dinge esst oder trinkt oder weil ihr bestimmte Feiertage, religiöse Feste oder Sabbate haltet oder nicht haltet.
17 Denn diese sind nur ein Schatten des Zukünftigen. Die Wirklichkeit aber ist Christus selbst.
18 Und wenn jemand zu euch kommt und Demut predigt oder Verehrung der Engel, dann lasst euch davon nicht ablenken - auch dann nicht, wenn er sich dabei auf das beruft, was er gesehen hat. Solche Menschen sind ohne Grund stolz und aufgeblasen.
19 Sie haben keine Beziehung zu Christus, dem Haupt des Leibes. Denn der ganze Leib wird von ihm aus durch Gelenke und Sehnen unterstützt und zusammengehalten und wächst nur, wenn Gott Wachstum gibt.
20 Ihr seid mit Christus gestorben, und er hat euch aus den Händen der Mächte dieser Welt befreit. Warum folgt ihr dann noch weltlichen Regeln wie:
21 "Damit sollst du nichts zu tun haben, das sollst du nicht essen, dies nicht anfassen."
22 Solche Regeln sind nichts als menschliche Vorschriften für Dinge, die doch nur dazu da sind, von uns benutzt und verbraucht zu werden.
23 Sie mögen weise wirken, weil sie Hingabe, Demut und strenge körperliche Disziplin verlangen. Aber sie sind ohne Wert und dienen nur menschlichen Zielen. "
entsprechende Message-Passage:
"Colossians 2,16-23:
So don't put up with anyone pressuring you in details of diet, worship services, or holy days. All those things are mere shadows cast before what was to come; the substance is Christ.
Don't tolerate people who try to run your life, ordering you to bow and scrape, insisting that you join their obsession with angels and that you seek out visions. They're a lot of hot air, that's all they are.They're completely out of touch with the source of life, Christ, who puts us together in one piece, whose very breath and blood flow through us. He is the Head and we are the body. We can grow up healthy in God only as he nourishes us.
So, then, if with Christ you 've put all that pretentious and infantile religion behind you, why do you let yourselves be bullied by it? "Don't touch this! Don't taste that! Don't go near this!" Do you think things that are here today and gone tomorrow are worth that kind of attention? Such things sound impressive if said in a deep enough voice. They even give the illusion of being pious and humble and ascetic. But they're just another way of showing off, making yourselves look important. "
Der Kommentar des oben erwaehnten Newsletters:
"„Mir ist alles erlaubt“, betont Paulus (1.Kor 6,12). Das sehen manche Christen anders – damals wie heute (16). Sie pochen auf das alte Gesetz des Mose oder auf das neue Gesetz christlicher Tradition. „Ein Christ darf dies nicht und jenes nicht. Dafür muss er ...“ Die Listen frommer Verhaltensweisen ist lang, nur regional verschieden.
Paulus klärt uns auf: Wie das Alte Testament nur ein Schatten, ein Vorläufer des Neuen ist, ist jedes Gesetz nur ein Schatten, ein Vorläufer der Freiheit in Christus (17). Wer sich daran hält, lebt im Schatten des Gesetzes, nicht im Licht des Evangeliums. Wir gehen hinter die Freiheit zurück, die Christus für uns erwirkt hat und gefährden unser Heil (18). Denn wer nach dem Gesetz lebt, versucht sich sein Heil selbst zu schaffen. Wie die Pharisäer, die sich zur Zeit Jesu ihrer Frömmigkeit rühmen (Lk 18,10-12). Das ist „fleischlich“, rein irdisch, gedacht: Ich suche mein Heil nicht in Christus, sondern in mir selbst. Das ist selbstgefällig, nicht gottgefällig – praktizierte Irrlehre in geistlichem Gewand (vgl. Gal 5,1-4).
Lassen wir uns nicht beirren: Christus hat das Gesetz erfüllt und uns davon befreit – ein für allemal! Deshalb sind wir frei, alles zu tun, solange es uns nicht von Christus trennt, sondern aus der Beziehung zu ihm heraus geschieht. Und solange die Liebe uns motiviert. Wie sagt Paulus es doch in 1.Korinther 6,12: „Mir ist alles erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten – und es soll mich nichts gefangen nehmen.“
Welche „frommen Gesetze“ bestimmen Ihr Leben? Stammen sie wirklich von Gott?
aus: Orientierung (Bibellesebund)"










