Sunday, July 05, 2009

Fivefingers aktuell

In letzter Zeit habe ich meine "Fivefingers" häufig getragen. Allerdings trätgt man sie doch nur zögerlich im Alltag, wegen der ungewöhnlichen Optik, die nicht so recht zu meinem sonstigen Kleidungsstil passen will. Das finde ich schade.

Vom Nutzen dieser Barfußschuhe bin ich inzwischen einmal mehr überzeugt: Ich habe das Gefühl, besser zu balancieren, insgesamt "stärker" zu gehen, falls man das so sagen kann.

Allerdings habe ich vor zwei Tagen einen für mich typischen Fehler begangen: Ich bin (mit den Trainingsschuhen etc. sowie der Wasserblase zum unterwegs trinken im Rucksack) zum Sportstudio gejoggt und nach dem Training auch wieder zurück. Das war insgesamt fast eine Stunde und somit viel zu viel für einen (Wieder-)Einsteiger.

Interessanterweise habe ich jetzt zwar heftigen Muskelkater, aber - und zwar zum ersten Mal seit langem nach solch einer Belastung - keinerlei Beschwerden an den Schienbeinkanten oder sonst irgendwelchen Sehnenansätzen im unteren Beinbereich.

Auch sonst hat war das längere Laufen auf Asphalt, teils auch Schotter - anders als ich es erwartet hatte - nicht unangenehm, sondern ein tolles Gefühl.

Das Laufen mit Trinksystem ist übrigens auch angenehm, besonders wenn es so heiß ist: Man ist permanent schluckweise am Trinken - eine gute Sache.

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Thursday, July 02, 2009

Hitze

Es ist heiß. Aber ich mag das. Und seit ich in Israel war, stört es mich auch nicht mehr so sehr, zu schwitzen. Das Einzige, das mich ziemlich stört, ist, dass ich zuhause bleiben muss und lernen. Und dann auch noch das gesamte Wochenende in einem Blockseminar zubringen darf. Das ist nicht schön. Aber erst einmal muss ich mein Referat auf die Beine stellen bzw. dafür wiederum zuerst die entsprechenden Texte lesen: Sehr interessant, aber gemessen an der verbleibenden Zeit auch sehr viel. Auf geht's!

PS: Was mich zudem stört, ist mir eben eingefallen, sind die "Viecher", also alles, was kriecht, juckt, beißt, sticht, nervt. Und was ich besonders mag, sind die Gewitter. Zumindest wenn ich zuhause im Trockenen sitze und zuhören darf.

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Wednesday, July 01, 2009

(M)ein Traum!



Bei Freunden habe ich damit vielfach Kaffee gekocht und war begeistert: Schmeckt aus keiner anderen Maschine, ja nicht mal von Hand gefiltert, was ich sonst so gern propagiere, so gut wie aus dieser, die zudem noch äußerst praktisch konstruiert ist.

Diese Alessi-Espressomaschine. Habe lange danach gesucht, weil mir das Fabrikat nicht bekannt war. Leider handelt es sich um eine teure Maschine. Schade.

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Monday, June 29, 2009

Neuer Morgen, neuer Montag

Ich habs gepackt gestern, hab jetzt das Gröbste hinter mir, würde ich sagen. Langsam lässt die Anspannung der letzten Wochen nach, die der letzten Monate, das braucht noch ein bisschen. War ja Dauerstress. Ok, hab viel vor heute, ich muss gehn!

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Sunday, June 28, 2009

Früh auf

Wieder einmal bin ich relativ zeitig aufgestanden, werkle seit einer ganzen Weile schon: Ich möchte mein Referat fertig machen. Es war utopisch, das direkt nach der Prüfung am Freitag erledigen zu wollen, da war ich platt. Gestern dann hatte ich von morgens bis abends Blockseminar und war danach so kaputt, dass ich nur den groben Aufbau bereits zusammenstellen konnte (Vorüberlegungen hatte ich natürlich schon vor einer Weile gemacht und die Inhalte grob zumindest halbwegs im Kopf). Jetzt also soll das Ganze noch hübsch gemacht werden bzw. eigentlich muss vor allem noch richtig viel Inhalt rein. Und das mache ich jetzt. Wir müssen heute etwas später erst auftauchen, bis dahin schaffe ich das.

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Thursday, June 25, 2009

Schlüsse ziehen

Ich bin völlig fertig. Ich habe schon Wunder erlebt. Ich glaube an Wunder.

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Katastropale Zustände

Ich esse saure Kirschen und ähnliche Fruchtgummi-Ungesundheiten, trinke dank zweier Empfehlungen abwechselnd ein isotonisches Getränk und Grünen Tee mit Ingwer, verfolge selbstverständlich auch die Trans Germany mit, während ich hauptsächlich meinen Text durchkaue und versuche, das alles zusammenzubasteln. "Das alles" ist gut, denn es fehlt noch so viel von "allem", dass "das" wirklich nicht "das alles" ist.

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Trans Germany und British Humour

Ich fürchte, der Gute ist kein Brite, aber egal: Ich habe einen tollen Kommentar des Rennens gefunden.

Chris Cummins, der einzige Starter ohne Klickpedalen (entsprechend zu erwarten war, was dann kam). Ich habe bisher nur den ersten Bericht gelesen und war begeistert: Tolles Geschreibsel, finde ich!

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Wednesday, June 24, 2009

Noch nicht

Müde. Noch nicht fertig.
Längst noch nicht so weit.
Müde. Längst noch nicht so weit.
Noch nicht fertig. Längst nicht fertig.
Noch nicht weit. Nicht so weit.
Nicht fertig. Nicht... müde.

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Sich kopflos behaupten.

Dummes Gefühl, wenn man sich abmüht, unter Zeitdruck Dinge in den Kopf zu pressen, die nicht hinein wollen, warum auch immer. Allzu vertrautes Gefühl. Andererseits landet eigentlich jedes Mal erstaunlich viel dort, wo es hin soll, ohne dass es mir während der grässlichen Phase meiner Bemühungen bewusst würde. Also hoffen wir, dass das auch dieses Mal so ist, denn heuer fühlt sich das alles ganz besonders zäh an. Und das wiederum macht mir Angst. Allzu vertrautes Gefühl.

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Pläne, Listen und Rückwärtszählen.

Statt des englischen Begriffs habe ich mich (siehe Überschrift) für den kaum mehr geläufigen deutschen entschieden: "Rückwärtszählen". Lang, aber schön.

Ich plane bereits, was ich nach der Prüfung alles tun will. Eher als Motivationsschub denn in strukturierter Form. Kurz Überlegungen anstellen und dann weiter lesen.

Und ich schreibe eine Liste, was ich mir an Equipment in naher (oder teils eher deutlich ferner) Zukunft zulegen möchte, eine Wunschliste sozusagen, aber eine, die ich selbst realisieren und abhaken möchte. Listen schreibe ich sehr gerne.


Kürzlich hatte ich einen Aha-Moment in der Dusche. Ich war an jenem Tag mental nicht so gut drauf gewesen und plötzlich schoss mir dieser Gedanke durch den Kopf. Ich habe ihn festgehalten und genauer inspiziert wie ein Herbstblatt im Wind und mir hat gefallen, was ich da sah. Es war eine kurze Skizzierung dessen, was in Zukunft sein könnte, eine Alternative, die ich bei der Studienplatzbewerbung wohl kurzfristig erwägt, über die ich jedoch seit Beginn meines Studiums nicht mehr nachgedacht hatte. Erstaunt stellte ich fest, wie dieser eine Gedanke große Erleichterung auslöste, mir Mut machte, einen Weg aufwieß.

In meinem Hinterkopf schwirren derzeit Theorien zum Thema Kreativität, aus einem überraschend guten Überblicksartikel einer meiner Professoren zum Thema (Überraschend übrigens deshalb, weil seine Vorlesungen katastrophal waren - und das, obwohl er rhetorisch überdurchschnittlich begabt ist, will ich meinen. Aber er hat seine Ausführungen bei jeder einzelnen PowerPoint-Folie durch ein angehängtes Übermaß an Wortmüll zunichte gemacht, so dass man spätestens bei der 3. Folie irgendwo im Wust unendlicher Sätze den Faden und die Lust verlor):

Es geht um Voraussetzungen für Kreativität, das ist nett, ja. Aber hab eben keine Lust, das weiter auszuführen, denn ich möchte weiter lesen im Text.

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